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Februar 2nd, 2015

AHOI*AHOI: "Eröffnung: Boycotlettes Jujushop à chacun son problème"

Im Februar verwandelt sich der AHOI*AHOI Ausstellungsraum in einen Jujushop.

Ein Juju ist ein Gegenstand der allgemein Glück bringen soll, oder eine Art Amulett, das als Abwehr von Gefahren eingesetzt wird und vor Krankheiten oder schädlichen magischen Kräften schützen soll. Das Juju kann am Körper getragen oder an Häusern und in Wohnungen angebracht werden.

Jujus sind in Westafrika Alltag, es gibt für jeden Anlass ein passendes Juju. Der Taxifahrer trägt bei der Arbeit diesen Talisman als Schutz vor Überfällen, der Fußballer trägt eins um das Spiel zu gewinnen, der Wrestler meistens gleich mehrere damit er nicht verletzt wird. Schwangere Frauen tragen Jujus um das ungeborene Kind vor „bösen Blicken“ zu schützen.

Schutz ist ein natürliches Bedürfnis der Menschheit. Boycotlettes interessieren sich für die vielen verschiedenen Aspekte dieses Wunsches nach Schutz, Sicherheit und Erfolg.

boycotlettes versuchen sich im Handwerk des Glücksschmieds.

Die Eröffnung mit einem Apéro findet am 5. Februar ab 18Uhr im AHOI*AHOI statt. Die Ausstellung läuft bis zum 21. März 2015.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Melanie, Lara & Josina

boys

 

August 21st, 2012

admin: "Musterzimmer & No Function – No Sense?"

17. August – 14. September 2012
Vernissage: Freitag 17. August, 18.00

Wie sieht das zukünftige Musterzimmer aus? In Anlehnung an das integrale Prinzip des Schweizer Werkbundes aus den 20er Jahren werden Schweizer Gestalter ihre Vision der wesentlichen Elemente in Bezug auf Material, Konstruktion, Form und Funktion präsentieren.

Mit: Daniel Wehrli; Stéphanie Baechler; Katia Ritz & Florian Hauswirth; Nicola Stäubli;Giorgia Zanellato & Mauro Tittoto; Meret Probst; Sibylle Stoeckli; David Schäublin & Karin Hueber; Postfossil; Laetitia Florin

 

No Function – No Sense?

Parallel zu den «Musterzimmern» zeigt Depot Basel die Ausstellung «No Function – No Sense?». Im Ausland lebende Schweizer Designer und Künstler entwerfen Objekte ohne Funktion, reflektieren dabei ihr Selbstverständnis und beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie den (vermeintlichen?) Grenzen zwischen Design und Kunst, mit Funktion und Kontext und mit der Verbindung von Schönheit und Zweck.

Mit: Alexandre Bettler (London); Marc Birri (Berlin, Basel); Laetitia de Allegri (London); David Glättli & Shiho Ueda (Osaka, Zürich); Livia Lauber und Loris Jaccard (London); Anne Lutz (Paris); Arno Mathies (London) ; Julia Modolo und Jean-Philippe Bonzon (Shanghai); Meret Probst (London) ; Mathias Renner (London); Moritz Schlatter (Antwerpen, Zürich); Julie Usel (London); Dieter Glauser, Michael Häne und Jacques Borel

 

In Kooperation mit www.sachenmachen.ch

Bildlegende: Co-op. Interieur, Hannes Meyer, 1926. Umschlagsbild von: Schweizer Typenmöbel 1925-1935, Sigfried Giedion und die Wohnbedarf AG; Friederike Mehlau-Wiebking, Arthur Rüegg, Ruggero Tropeano. 1989, GTA Verlag, Zürich.

 

All Pictures by: Flurin Bertschinger

März 20th, 2012

Guillaume Daeppen: "Remo Keller (Milk & Wodka), Opening Samstag 24. März von 18.00 bis 21.00 Uhr"

 

REMO KELLER (Milk and Wodka)
THIS IS THE REST, F**** THE BEST

Eröffnung, Samstag den 24. März 2012 von 18.00 bis 21.00
Ausstellung 24. März bis 12. Mai 2012

Der Künstler Remo Keller, ob solo oder mit seinem Pop-Brut-Comic-Label „Milk and Wodka“, ist in Basel, der Schweiz, als auch im Ausland kein Unbekannter mehr.

Ob als Maler und Illustrator, oder auch als Bassist der Garage Band „Dennerclan“, wo er sein Unwesen treibt, bleiben kein Auge und keine Kehle trocken.

Seine expressiven Werke, gemalt oder gebastelt, in explosiv-feucht-fröhlichen Farben oder auch mal ganz profan in Schwarz und Weiss, treffen genau ins Herz. Schwarzhumorig, poetisch und direkt.

Die Themen sind die „amour fou“, Musik, Drogen, Leben und Tod. Die Bilder sind bevölkert von Freaks und andern seltsamen Tieren.

Treten Sie ein in Kellers Panoptikum des Schauerns, des Staunens, des Schmunzelns und des Lachens.

Remo Keller hat seine Kunst schon in diversen Schweizer Städten, sowie auch in Istanbul, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Prag, Lissabon, Rom und Kapstadt ausgestellt. In Bars, Clubs, Galerien, Wohnungen, Museen, besetzten Häusern, Kirchen, Türmen, Shops und Autos.

Mehr Informationen: www.gallery-daeppen.com

 

Guillaume Daeppen | Gallery for Urban Art
Müllheimerstrasse 144 / Ecke Amerbachstrasse
Tram 8 Bläsiring | Tram 1/14 Dreirosenbrücke

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 17 – 20 + Samstag 12 – 17
Eintritt frei

 

Januar 24th, 2011

Guillaume Daeppen: "Tarek Abu Hageb, Eröffnung 29. Januar"

TAREK ABU HAGEB | IF I WERE ONLY A CHILD AGAIN
Eröffnung, Samstag, den 29. Januar 2011 von 18.00 bis 20.00
ab 23 Uhr Party in Agora mit DJ Philister

Ausstellungsdauer 29. Januar bis 12. März 2011

„Man muss zeitlebens die Welt mit Kinderaugen sehen“, appellierte Henri Matisse und entdeckte zusammen mit Wassily Kandinsky und Paul Klee die Kinderzeichnung als eine Inspirationsquelle für moderne Form- und Farbgebung. Heute übernimmt der Basler Tarek Abu Hageb diese Anschauung und präsentiert zum Thema Kindsein stilistisch und inhaltlich facettenreiche Malerei.

Für Tarek verkörpert Kindheit nicht nur Unschuld und Ehrlichkeit, sie ist die Blütezeit der authentischen ungefesselten Kreativität an sich. Für seine Comicserie studiert der Maler den Kinderduktus und setzt die Zeichnungen von seinen Kindern in eigenwilligen Kompositionen in Ölfarbe um. Gleich einer Kinderhand, belebt auch Tarek seine

Disney – Protagonisten mit grober Linienführung und übernimmt die expressive Ausmalästhetik, die einem subjektiven Ausdruck folgt. In seinen Werken vereint der Künstler stilistische Gegensätze und lotet die Grenzen konventioneller Malerei aus: Zeichnung prallt auf Malerei, die intuitive Kindermalästhetik erweist sich als eine durchdachte Komposition.

Diesen Kindersprache – Bildern stellt Tarek Abbildungen mit Kindern gegenüber, die von romantischen oder bedrohlichen Traumwelten erzählen. In der ersten Version des Bildes LOOK IT ALL CAME OUT OF THE BOOK (2010) zeigt der Künstler zwei tief in ein Buch versunkene Kinder, die sich von der Phantasie beflügeln lassen und ihre imaginäre Welt erleben. Die Darstellung des Kinderpaares, welches an klassische Märchengestalten wie Hänsel und Gretel erinnert, nützt Tarek um in spielerischer Leichtigkeit mit unterschiedlichen Malstilen zu experimentieren. So verschmelzen im Bildvordergrund die mit Ölfarbe und präziser Linienführung ausgearbeiteten lesenden Kinderfiguren mit den abstrakten Strukturen des Waldweges, der flächige Charakter der dunklen Sprühfarbe in der Waldkulisse löst sich dagegen in naturalistisch gemalte Baumspitzen auf.

Wie bereits in seinen früheren mit Lötkolben ausgeführten Teppichzeichnungen, greift Tarek auch mit dem Gemälde YOU MAY HOUSE THEIR BODIES BUT NOT THEIR SOULS (2010) ein Werk, das Francisco de Goya zugeschrieben wird, auf. Dies Mal lehnt sich der Künstler an das Bild DER KOLOSS an und lässt seine Akteure ebenfalls in Übergrösse durch die Landschaft streifen. Tareks Kinder antworten aber auf das von Goya veranschaulichte Grauen des Krieges – mit tfd.com Vertrauen und Liebe.

Text Ana Vujic

Galerie Guillaume Daeppen, Müllheimer/Ecke Amerbachstrasse
Tram 8, Haltestelle Bläsiring
Oeffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 17.00 – 20.00 + Samstag 12.00 – 17.00

Mehr Info : www.gallery-daeppen.com

November 23rd, 2010

Guillaume Daeppen: "Christian Robles | Kill the Mall | 27. November"

CHRISTIAN ROBLES | KILL THE MALL
Eröffnung Samstag, den 27. November 2010 von 18.00 bis 20.00
Ausstellung 27. November bis 8. Januar 2011

Christian Robles lebt in Basel. 1999 in London, kommt er mit Street Art in Kontakt.
2000 in Spanien, gestaltet surfbords für Siux. Ab 2001 zurück in der Schweiz. Grafische Arbeiten für verschiedenen Events wie La Locura Zürich, Pazzoide Basel, Noches con Sol, MOJOKNIGHTS, DJ Tigran, Urbanfeedback, Zaber Riders, MTV und Swatch

Ausstellungen (Auswahl)
2010 KILL THE MALL | Gallery Daeppen, Basel
2009 MADPOSTER | Madrid
2009 LIFE PAINTING | Zürich
2009 BLUE BALLS | Luzern
2008 URBAN FEED BACK | Markthalle, Basel
2007 KILL THEM ALL SAVE THEM ALL, Basel
2007  YOU SAY ART! WE SAY YEAH! | Gallery Daeppen, Basel

Mehr Infos und Fotos: www.gallery-daeppen.com

Galerie Daeppen, Müllheimerstrasse Ecke Amerbachstrass
Tram 8, Bläsiring oder Tram 1, Dreirosenbrücke

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